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Reviews I bis Z
Von Klaus "Nick" Wukovits, Bettina "bettre"
Treiber, Alex Kornfeld, Heinz Fabsics, Petter Pürrer und Roman Buchta
Viele der Besprechungen erschienen im
Concerto Magazin,
die meisten anderen in der
FARGO
Times.
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| Die
Kritiken sind alphabetisch, nach dem korrekten Wortlaut des Künstlernamens
geordnet (nicht nach Nachnamen - d.h: Lenny Kravitz ist unter L und
nicht unter K zu finden. Zum Suchen eines bestimmten Namens kannst
Du auch die Tastenkombination "Strg" und "F" drücken. |
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Iggy Pop
Avenue B
* * * *
"Es war im Winter meines fünfzigsten Lebensjahres als es mir schlagartig
bewußt wurde ... Jedes Lächeln und jede Berührung, die
ich bekommen konnte, wurden bedeutender für mich." Mit diesen gesprochenen
Worten beginnt Iggy Pops neues Album. Der einstige Wüstling der Rockmusik
ist nachdenklich geworden. Nach der ruhigen und wegweisenden Einleitung
bleibt es ruhig, von Punk keine Spur. Auch wenn er beim zweiten Song "Nazi
Girlfriend" meint "I want to fuck her on the floor", so sind das doch
Träume, die sich ein durchschnittlicher 50jähriger noch allemal
erfüllen könnte. Wäre doch gelacht. "Avenue B", Nummer
3, ist eine Ballade, und "Miss Argentina" ist ein wunderschöner Lovesong.
Iggy, der Leguan, der sich niemals angepaßt hat, ist ruhig geworden.
Rock'n'Roll Freunde kommen erst beim 6. Song "Shakin' All Over" auf ihre
Kosten und werden schon beim nächsten Song wieder in Iggys neue Realität
zurückgeholt. "I'm fifty and I'm tricky, and I'm sick of being alone"
stöhnt Herr Pop ins Mikro und kennzeichnet damit einen weiteren Höhepunkt
seines aktuellen Werks. Nicht die Iggy Pop typische ungehemmte Energie
zeichnet Avenue B aus, sondern die Reduktion und der Mut zu fast schon
schmerzlicher Ehrlichkeit. Am eindringlichsten geschieht das bei der dritten
gesprochenen Nummer "She Called Me Daddy", wo man vermeint, Iggys Schluchzen
zu vernehmen. (nick)
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IGGY POP
Naughty Little Doggie (Virgin 24384 13272)
Herr Pop weilt, wider aller Naturgesetze, immer noch unter den Lebenden.
Und er hat es auch noch länger vor zu tun. "A Little Bit Longer"
wenigstens, wie er gleich bei der ersten Nummer "I Wanna Live" bekundet.
Gut so. Wie er es so lange geschafft hat, ist sowieso jedem Mediziner
ein Rätsel. Doch sein früherer, liederlicher Lebenswandel hat,
außer in seinem Gesicht keine Spuren hinterlassen. Sein Körper
ist nach wie vor der eines 20jährigen, drahtig, zäh und durchtrainiert.
Wie seine Musik. Iggy Pop machte schon in den seligen Stooges Zeiten den
schönsten Punk-Rock im Land. Und ist seither immer besser geworden.
Naughty Little Doggie ist ein herrliches Rock´n´Roll Album geworden. Pubertär
schwärmt Iggy von jungen Frauen und macht sich um deren Geschlecht
Gedanken ("Pussy Walk). Souverän schwingt er die Hard-Rock Gitarre
("I Wanna Live"), prügelt bissige Punk-Rock Kracher aus seiner Gibson
und trällert beschwingte Melodien zu stampfenden Rhythmen ("Outta
My Head"). Manchmal nimmt er sich auch Zeit für herzergreifende Geschichten,
da klimpert er auf der Gitarre, läßt sogar eine Orgel aufspielen
und erzählt von seinen Abenteuern. Die sind einmal relativ unbedeutend
(Shoeshine Girl") das anderemal um so berührender und teilweise autobiographisch,
wenn es um seine Drogenvergangenheit geht ("Look Away"). "Herr Pop, wir
wünschen Ihnen und uns daß Sie noch recht lange leben. Und
vielleicht haben sie wieder einmal Zeit und schauen bei uns in Wiesen
vorbei. Würde uns freuen."
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Jamiroquai
/ Synkronized
Das Ding swingt, unbestritten. Ebenso unbestritten ist, daß der
Kopf und Star der Band Jay Kay der letzte große Soul/Funk Interpret
ist. 10 Millionen verkaufte Alben machen ihn zum Multimillionär,
der ungeniert vom Umweltschutz singt und dabei mit einem seiner zahlreichen
Sportautos durch die Gegend kurvt, während sein Personal die 6 Badezimmer
und 11 Schlafzimmer seines Palastes putzt. Doch auch dieser Widerspruch
paßt zu dem kleinen Mann mit Hut. Wie viele Funkgrößen
vergangener Tage, ist auch Jay Kay ein kontroversieller Typ, der den Prunk
liebt, und so nebenbei verkaufsträchtige Alben aus dem Ärmel
schüttelt. Daß sich das aktuelle gut verkaufen würde,
kündigte schon der Singlehit "Deeper Underground" (O.S.T. Godzilla)
an, daß das neue Album aber unberührt von allen Modeerscheinungen
dem bisherigen Stil Jamiroquais treu bleiben würde, konnten die Fans
nur hoffen. Wie gehabt, bedient sich die Band bei allem was groovt, R&B,
Soul, Funk, Disco und dazu eine kräftige Prise Pop. Fette Bläser,
ein Boogie Woogie Klavier und ein perfekter Sound, alles nichts Neues.
Ganz im Gegenteil, alles von Stevie Wonder, Donna Summer, Chic und etlichen
anderen 70er Dancebands gestohlen. Na und? (nick) * * * *
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Jamiroquai
Synkronized
Das Ding swingt, unbestritten. Ebenso unbestritten ist, daß der
Kopf und Star der Band Jay Kay der letzte große Soul/Funk Interpret
ist. 10 Millionen verkaufte Alben machen ihn zum Multimillionär,
der ungeniert vom Umweltschutz singt und dabei mit einem seiner zahlreichen
Sportautos durch die Gegend kurvt, während sein Personal die 6 Badezimmer
und 11 Schlafzimmer seines Palastes putzt. Doch auch dieser Widerspruch
paßt zu dem kleinen Mann mit Hut. Wie viele Funkgrößen
vergangener Tage, ist auch Jay Kay ein kontroversieller Typ, der den Prunk
liebt, und so nebenbei verkaufsträchtige Alben aus dem Ärmel
schüttelt. Daß sich das aktuelle gut verkaufen würde,
kündigte schon der Singlehit "Deeper Underground" (O.S.T. Godzilla)
an, daß das neue Album aber unberührt von allen Modeerscheinungen
dem bisherigen Stil Jamiroquais treu bleiben würde, konnten die Fans
nur hoffen. Wie gehabt, bedient sich die Band bei allem was groovt, R&B,
Soul, Funk, Disco und dazu eine kräftige Prise Pop. Fette Bläser,
ein Boogie Woogie Klavier und ein perfekter Sound, alles nichts Neues.
Ganz im Gegenteil, alles von Stevie Wonder, Donna Summer, Chic und etlichen
anderen 70er Dancebands gestohlen. Na und? (nick) * * * *
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Jestofunk
Universal Mother
Jestofunk sind einzigartig. Nicht nur, daß sie mit "Love In A Black
Dimension" ein Meisterwerk ablieferten, sie bewiesen auch schon zweimal
in Wiesen, daß sie ihre fetten Beats auch live hervorragend rüberbringen
können. Und was eigentlich kaum vorstellbar war, sie schaffen auch
mit "Universal Mother" ein Werk das sich mit dem Vorgänger messen
kann. Und mit "Why?" dürfte ihnen sogar wieder ein Clubhit gelungen
sein. Dem wunderbaren Ce Ce Rogers sei dank. (wukl) * * * * *
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Jill
Scott
"Who Is Jill Scott..." |
Johnny
Cash
American III: Solitary Man |
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K’s Choice
Coroon Crash
Belgiens Pop-Export geht mit einem neuen Album ins Rennen. Beim letzten
Versuch (Paradise In Me) hätte die Band um Sarah und Gert Bettens
schon fast den internationalen Durchbruch geschafft, doch dann blieb es
doch nur beim Achtungserfolg. Immerhin "Not An Addict" erfreut sich nach
wie vor großer Beliebtheit und ist ja auch im Marquee einer der
größten Hits.
Insgesamt ist Coroon Crash reifer und kompakter als sein Vorgänger,
doch nach wie vor hapert es an den alten K’s Choice Problemen. Es fehlt
die Eigenständigkeit, der gewisse Touch und diesmal fehlt auch noch
ein herausragender Song á la "Not An Addict".
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Kurt Ostbahn & Die Kombo
Fünfzig Verschenkte Jahre
Kurt Ostbahn ist ein Fixstern am musikalischen Himmel Österreichs,
ist Schauspieler, mit dem Integrationshaussozial schwer engagiert, Radiostar
und, und, und. Sein Schmäh ist einzigartig und als Sänger ist
er unvergleichlich. Kaum zu glauben, aber nun ist auch der Kurtl so alt
wie er des öfteren aussschaut. Dabei, wenn mans genau nimmt, kann
das nicht stimmen. Fünfzig ist vielleicht der Willi Resetarits, aber
der Kurt Ostbahn, der ist meines Wissens noch nicht einmal zwanzig. Na
Wuarscht. Günther Brödl, Texter der meisten Ostbahn Songs (und
Bücher), Kurt Ostbahn und Kombo (der u.a. Karl Ritter und Klaus Trabitsch
angehören) nahmen erneut ein Album auf, das alten Country und Soulklassikern
huldigt und natürlich darf auch der legendäre Favoriten'n'Blues
nicht fehlen. Daneben finden sich aber auch überraschend viele Eigenkompositionen
und das musiklaische Spektrum hat sich noch um Reggae und Sydeco erweitert.
Der Spaß der hervorragenden Kombo am musizieren ist der Platte anzuhören,
genauso wie die weltoffene Einstellung der Beteiligten, was aber nicht
heißt, daß es sich erneut um ein Meisterwerk handelt (wie
Espresso Rosi etwa). Fünfzig Verschenkte Jahre ist eine entspannte
Reise durch, hauptsächlich, amerikanische Musikstile mit einigen
Höhepunkten aber auch einigen Durchschnittlichen Songs. Das liegt
vor allem an der mangelnden Qualität so manchen Stückes aber
auch an dem etwas laschen Vortrag der R&B Nummern. Höhepunkte
sind die Slow Motion Songs wie "I Woat Drauf Dass De Zeit Vageht", genial
der Ragtime "Ratziputzi" und auch "Wia Schnö De Zeit Vageht" (orig.
Willie Nelson) ist höchstes Niveau. (nick) * * * *
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LENINGRAD COWBOYS
Go Space (BMG Ariola 43213 16472)
Das Konzept Aki Kaurismäkis war von Anfang an genial. Der Regisseur
erfand eine verrückte Geschichte, rund um einen noch verrückteren
Haufen Musiker. Verpaßte ihnen ein herrlich komisches Outfit und
schickte sie mit Coverversionen alter Rockkracher und Traditionels auf
Tour. Sensationell war auch der bald folgende Film "Leningrad Cowboys
Go America". Nicht die Qualität der Musik zählte, nur das Spaß-Potential.
Da ist es natürlich umso peinlicher, wenn dieses plötzlich fast
völlig entschwunden ist. Die Band, die sich selbst als "Die schlechteste
Rock Band der Welt" bezeichnet, versucht sich auf einmal mit sanften Männerstimmen
Marke Bon Jovi und mit radiotauglichen Arrangements. Gezwungenermaßen
scheitern sie dabei an ihren begrenzten, musikalischen Möglichkeiten.
Diese haben bisher niemand gestört, wichtiger waren Aussagen wie
"We are from America", in bestem russischen Akzent. Doch die fehlen nun.
Und daß ihnen nichts anderes einfällt, als ihren alten Bühnentraktor
wieder hervorzugramen und ihn diesmal "Space Tractor" nennen, ist auch
nicht sehr Originell. Genausowenig wie, daß sie, nach Amerika, nun
Space gehen. (wukl) * *
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Lenny
Kravitz
Greatest Hits |
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Lenny Kravitz
5
"Roch’n’Roll Is Dead" verkündete Lenny Kravitz vor 3 Jahren, und
auch wenn er diese Todesmeldung verfrüht hinausposaunt hat, so scheint
dies zumindest für den Rasterlockigen Musiker Gültigkeit zu
haben. Rock’n’Roll gibt es auf Kravitzs 5. Album nicht zu hören.
Stattdessen gibt sich der Multiinstrumentalist (auch diesesmal hat er
fast alle Instrumente selbst eingespielt) funky. Doch das will ihm nicht
so recht gelingen. Was ihm gelingt sind seine bewährten Balladen,
welche es auch auf seinem 5. Album zuhauf gibt. Doch wo sind Songs wie
"Mama Said"? Leider, diese Zeiten scheinen endgültig vorbei. (wukl)
* * *
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Limp Bizkit
Significante Other
Das hat Symbolwert, Limp Bizkit übernahmen Anfang Juli Platz eins
der US Charts, verkauften allein in der ersten Woche über 600 000
Alben und verdrängten damit die Backstreet Boys von der Spitze. Aggressive
rock's back. Für ein Album dieser Härteklasse ist eine Chartplatzierung
an sich schon eine Besonderheit, ein Platz eins ist eine Sensation, so
wie die Platte eine Sensation ist. Ein perfekt abgestimmtes Menü
für Freunde der bretternden E-Gitarre. Ob funky Metal-Punk (Red Hot
Chili Peppers lassen grüßen), ob krachender Shout Metal (Soulfly
im Visier), ob Grunge oder HipHop, nur feinste Zutaten fanden den Weg
in die Küche des US-Quintetts, und so verwundert es wenig, daß
die Namen der Gastköche ebenfalls haubendekorierte Feinspitze sind.
Method Man vom New Yorker Wu-Tang Clan, Scott Weiland, Kopf der Stone
Temple Pilots oder Jonathan Davis, seineszeichens Sänger von Korn.
Produziert hat Terry Date, bekannt durch Arbeiten mit Panterra, Soundgarden
und White Zombie, gemixt Brendan O'Brian (u.a. Pearl Jam, Stone Temple
Pilots).
Bei genauerem hinsehen stellt man fest, daß der jetzige Hype um
Limp Bizkit so überraschend auch wieder nicht ist. Ihr Debüt
"Three Dollar Bill, Yall$" (1997) ging schon 1,6 Millionen Mal über
den Ladentisch und vor allem das Cover von George Michael's "Faith" besorgte
der Band ihren ersten Hit. Motor und Vordenker der Band ist Fred Durst.
Der Sänger zeichnet nicht nur für die meisten Kompositionen
verantwortlich, sondern auch für die Videos, er taucht als Gast bei
Korn und Soulfly Alben auf, er entwirft die Bühnendekoration mit
und er produziert Platten befreundeter Bands. Vor allem aber liebt Fred
Durst nach eigenen Aussagen auf der Bühne zu stehen. Welch gute Figur
er da macht kann man beim Video zum aktuellen Singlehit "Nookie" sehen
und daß er und seine Band auch auf allen anderen Gebieten hervorragend
sind, beweist diese energiegeladene Platte für die es nur höchstes
Lob geben kann. (nick) * * * * * *
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LINKIN
PARK
Hybrid Theory |
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M . . .
. . . M
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Madonna
Music
* * *
(nick)
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Madonna
Ray Of Light
* * * * *
Wer hätte das gedacht. Madonna, die große Dame der 80er, hat
ihre Sinnsuche beendet. Vorbei die Zeit, wo die ehemalige "Virgin" in
ihren Videos provokant mit jungen Priestern geile Spielchen trieb, wo
es vor allem um Sex und nicht um Musik ging. Nun ist sie neuerlich mutiert.
Zur Evita und in der Folge zur liebenden Mutter. Was nicht heißen
soll, daß sie nun mit ihren Reizen geizt. Das nicht, die fast 40jährige
gibt sich im Booklet zu ihrer neuesten CD weiterhin freizügig, nur
diesmal nicht um der Provokation willen, sondern nur weil es gut ausschaut,
oder weil sie sich eben so gefällt. Tatsache ist, daß Madonna
wieder Musik macht. Und was für eine. Sie hat sich einige der modernen
Stilmittel (Breakbeats, Drum´n´Bass) angeeignet und versetzt damit gekonnt
ihre Songs.
"Ray Of Light" ist, wie üblich bei Madonna, eine Platte mit dancelastigen
Balladen. Mit herrlichen Epen und mit druckvollen Dancefloor-Krachern.
Die erste Single "Frozen" konnte sich ja schon in den Charts plazieren,
der Song "Ray Of Light" wird sich unter Garantie in den Discotheken und
Clubs etablieren. "Mer Girl" wird alle zum Weinen bringen, und Madonna
wird auch dieses Jahrzehnt wieder als die Größte beenden. (wukl)
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Marcy Playground
Ein unspektakuläres Album mit dem sich Marcy Playground da vorstellen,
und doch haben sie auch schon einen formidablen Hit - "Sex And Candy".
Bescheiden und schlicht sind die Songs von John Wozniak und ihre Kraft
liegt in ihrer Einfachheit. Wozu viel tam tam machen, eine schöne
Melodie, ein sehnsuchtsvoller Sänger und eine Menge Traurigkeit genügen
("One More Suicide"). Aber Marcy Playground ist keine Band die runterzieht.
Zwar bietet das in New York lebende Quartett viel Zynismus und Melancholie
aber auch Witz (Dog And His Master") und vor allem verpacken sie ihre
Perlen in Folk-Pop mit leichten Melodien. Ein Album von jungen Männern
die zwar mit der Welt hadern, aber die Hoffnung noch nicht aufgegeben
haben. Schön und gut. (wukl) * * * * * *
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Massive Attack
Mezzanine
Im Anfang waren Massiv Attack. Die drei DJs aus Bristol (mit-) erfanden
Anfang der 90er den TripHop. Ein Stil der, vom HipHop kommend, sich in
den Jahren danach zum Fixstern am Himmel des, ansonsten von unzähligen
Sternschnuppen durchzogenen, Dance-Genres entwickelte. "Blue Lines" hieß
ihr damaliges Meisterwerk, drei Jahre später rangen sie sich "Protection"
ab und nun soll "Mezzanine" das Jahrzehnt des TripHop ausklingen lassen.
Dazwischen lagen großartige Erfolge von Tricky, Portishead, Moloko,...
alles Musiker die aus der Quelle "Blue Lines" schöpften. Klar, daß
da viel vom neuen Massiv Attack Werk erwartet wurde.
"Mezzanine" kann die Erwartungen erfüllen. Ein Dance Album von höchster
Qualität. In gewohnter Slow Motion Manier entwickeln die drei Djs
ihre Songs. Versetzten sie mit Zitaten aus der jüngeren Musik Geschichte
und erlangen dadurch eine fiebrige Spannung die sich erst auflöst,
wenn ihre neue Sängerin Elizabeth Fraser (Cocteau Twins) ihre Stimme
erhebt. Greift sich aber Horace Andy das Mikro erreichen Massiv Attack
ihren Höhepunkt. "Man Next Door" (mit einem Cure-Sample) und das
schon vor Monaten als Vorabsingle veröffentlichte "Risingson" (hier
werden Velvet Underground zitiert) sind zwei solche Meisterwerke.
(wukl) * * * * *
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Van Morrison
Back On Top
Was kann man von einem Mann erwarten, der vier Jahrzehnte im Geschäft
ist, der in den frühen 60ern mit "It's All Over Now Baby Blue" seinen
ersten Hit hatte, der mit "Astral Weeks" 1968 ein Jahrhundertalbum schuf
und der seit damals regelmäßig und immer auf hohem Niveau Platten
veröffentlicht. Auf "The Man" ist verlaß, und beweisen muß
er schon längst keinem etwas. Warum er sein neustes Werk "Back On
Top" nennt sei also dahingestellt.
Relaxed wie schon lange nicht, bietet es alle Qualitäten des Eigenbrötlers
aus Irland. Herrliche Soulballaden (Philosophers Stone, In The Midnight,
When The Leaves Are Falling Down), jazzige, soulige funky Songs (New Biography,
Precious Time).
Bei seinem flotten R&B-Feger "Goin Down To Geniva" freut sich der
Österreicher, denn "Last night I played a gig in Salzburg" - Van
The Man in Salzbörg, da jubiliert der Musikliebhaber. Trotz seines
immensen Outputs, gerade in den letzten Jahren, hat Van Marrison schon
lange (seit "Enlightment"?) keine so unbemühte, melancholische und
fröhliche Musik gemacht.
Er ist einfach zum Knuddeln dieser geniale Grantscherm. (nick) * * * *
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Muse
Showbiz
* * *
Motor Music 7 31454 79792 4
Vertrieb: Universal
Britpop ist tod. Es lebe Britpop. Supergrass, Weezer, Ocean Color Scene,
Terrorvision... sind in der Krise oder haben sich schon aufgelöst.
Blur haben sich einen neuen Stil zugelegt und Oasis sind nur noch 50%
der Originalbesetzung. Dafür aber boomen Bands wie Placebo, Catatonia,
Travis und das neueste Ding heißt Muse. Wie Travis auch, bewegen
sie sich stilistisch im Fahrwasser von Radiohead, das, und vor allem ein
paar wirklich gute Songs rechtfertigen den, im Vereinten Königreich
stattfindenden Hype zumindest teilweise. Muse sind o.k. Ein Trio aus dem
Südwesten Englands, das seine Hausaufgaben gemacht hat. Das leider
allzuoft Radiohead kopiert, sich aber schon auch mal grungig klingt und,
wie beim Titelsong, sich auch bei Keith Richards Erbe bedient. Das ist
besonders o.k. (nick)
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Natalie Imbruglia
Left Of The Middle
* * *
74321 544412
Vertieb: BMG
Neue Frauen braucht der Markt. Ehrlich müssen sie sein. Oder zumindest
so wirken. Eine Wanderklampfe wäre gut, ist aber nicht zwingend notwendig
und sie sollten sehr natürlich wirken. Kaum ist der Run auf Meredith
Brooks vorbei, findet sich die nächste Dame in den Charts. Mit garantiert
autobiographischen Texten und voller Power.
Natalie Imbruglia hat alles, sie ist jung, hübsch, wirkt scheu wie
ein Reh und strahlt doch Selbstbewußtsein aus. Aber sie hat noch
mehr, sie hat "Torn" einen Single-Hit der weltweit die Charts stürmte
und dem "Smoke" garantiert folgen wird.
Das dürfte dem ehemaligen Soap-Star vorerst reichen um damit eine
große Sangeskarriere starten zu können. Es wird auch reichen
müssen, denn abgesehen von diesen beiden Songs findet sich nicht
viel aufregendes auf "Left Of The Middle". Songs mit eher durchschnittlichen
Qualitäten. Weder schlecht noch auffallend gut. Aber was soll´s,
die nächste starke Frau kommt bestimmt und wir können´s schon
kaum mehr erwarten. wukl
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New Radicals
Maybe You've Been Brainwashed Too
Es gibt Hits die verdanken ihren Erfolg vor allem den dazugehörigen
Videos (Beastie Boys Sabotage, Fatboy Slims Praise You), zu diesen gehört
"You Get What You Give" auf keinen Fall. Der Film zum Hit der, oder besser
des New Radicals ist ein Langeweiler und zeigt Gregg Alexander der für
dieses Projekt so gut wie allein verantwortlich zeichnet als unspektakulären,
schlecht tanzenden Sänger der in einem Einkaufszentrum allerlei Kindereien
veranstaltet. Aber der Song, der hats, das gewisse Etwas. Nach den Staaten
und England sind nun auch die Kontinentaleuropäischen Charts auf
den Geschmack gekommen. "Somebody We'll Know", die 2. Singleauskopplung
wird, wird, und da braucht man kein Prophet zu sein, ebenfalls in den
Cahrts landen. Warum? Weil Gregg weiß wie man Pophits macht. Reffrains
die ins Ohr gehen und die man sofort mitsingen kann. Einfache Botschaften
die aber doch irgendwie Sinn ergeben (siehe Titel des 1. Hits), soulig,
melodiöse Songs die frohe Laune verbreiten. Der Mann ist gut. Auch
wenn er nicht tanzen kann. (nick) * * * *
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P J Harvey
Is This Desire?
"Die weibliche Antwort auf Nick Cave" ist wohl die häufigste und
treffendste Beschreibung für Polly Jean Harvey. Wenn er der König
der Finsternis ist, ist sie die Königin. Ähnlich wie der Australier
galt sie lange Zeit als Geheimtip, als die Hoffnung des Undergrounds,
bevor sie mit ihrem 3. Album den Sprung ins Rampenlicht schaffte. Nicht
zuletzt auch deswegen, weil sie, ähnlich wie Cave, etwas zur Ruhe
gekommen war, nicht mehr mit voller Wucht um sich schlug und dadurch etwas
leichter verdaulich geworden war. Ein Beweis für ihren Kultstatus
in England ist das vor kurzem erschienene, ihr gewidmete Tributalbum.
Entsprechend groß waren die Erwartungen an ihre neue Platte. "Is
This Desire" kann diese aber nur mitnichten erfüllen. P J Harvey
läßt es auch diesmal ruhiger angehen, es gelingen ihr aber
leider nur selten so hypnotisch-berührende Songs wie sie auf "??????"
zuhauf zu finden waren. Der Titelsong "Is This Desire?" hat solche Qualitäten,
"The Garden" auch. Das sollte ja reichen, um P J Harvey weiter als "The
Queen Of The Underground" zu etablieren. (nick) * * *
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Paradise Now!
erica
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BMG Ariola
Das jüngste Kind Österreichs größter Rockhoffnung
(neben Naked Lunch vielleicht) ist eine Bestätigung der Talentprobe
die das niederösterreichische Quartett beim Vorgänger "Tiny
Little Fish" abgelegt hatten. Nach dem Erfolg dieser Platte, und vor allem
den Auftritten im Vorprogramm von U2 (Wr. Neustadt 1997, ca. 80 000 Zuschauer)
und The Rolling Stones (Wr. Neustadt 1998, ca. 75 000 Zuschauer) sind
Paradise Now! Österreichs Rockband Nummer Eins. Dies vor allem auch
weil sie eine phantastische Liveband und der glatzköpfige Sänger
Markus Stachl ein exzellenter Frontmann ist.
Um auch auf CD für den richtigen Ton zu sorgen, scheuten PN! keine
Kosten und Mühen und holten sich gleich ein paar erfahrene Helfer
ins Studio. Neben den beiden Beat 4 Feat Männern, Werner Stranka
und Martin Gellner, in deren Wiener Studio die Platte aufgenommen wurde,
drehten noch Chris Shepard und Howie Weinberg an den Reglern. Ersterer
durfte schon Smashing Pumpkins Rock mit elektronischen Effekten veredeln
helfen und zweiterer kann auf Zusammenarbeiten mit Größen wie
U2, oder Skunk Anansie verweisen. So überrascht es auch nicht sonderlich,
wenn der schönste Song des Albums "Die" an Smashing Pumpkins erinnert,
andere liegen irgendwo zwischen Depeche Mode und Red Hot Chili Peppers.
Keine schlechten Referenzen also. Und trotzdem, einige der Songs wirken
ob der elektronischen Zusätze etwas zu überladen und bombastisch.
Mir persönlich wäre PN! naturbelassen lieber gewesen, alles
in allem aber ist erica ein hübsches Kind geworden, auf das seine
Eltern zurecht stolz sein können. (nick)
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Patti Smith
Peace & Noise
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BMG (07822 18986)
Wer ist übriggeblieben von den innovativen Helden der 60er und 70er
Jahre? Iggy Pop, Lou Reed, Neil Young, vielleicht Bob Dylan und, genau,
Patti Smith. Die große Dame des Punk hatte zwar bis zum Vorjahr
eine achtjährige Pause eingelegt, nun ist sie aber wieder voll dabei.
Kompromißlos wie je geht sie mit sich und der Welt hart ins Gericht
und schenkt niemanden etwas. Außer wunderbarer Musik.
War ihr Comeback "Gone Again" noch geprägt vom Verlust ihres Gatten
und Freunden, schlägt Patti nun wieder etwas härtere Saiten
an. Peace & Noise ist erneut ein sehr emotionales Album, welches in
manchen Passagen an ihr Horses-Meisterwerk erinnert, in anderen wieder
an seinen Vorgänger Gone Again. Rockkracher und Balladen wechseln
sich ab und beweisen, daß Patti Smith noch lange nicht zum alten
Eisen gehört.
(wukl)
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Pearl Jam
Yield
* * * *
5099748936523
Vertrieb: Sony
Die Dinosaurier des Grungerock sind zurück. Eddie Vedder hat seine
Melancholie kurz überwunden und gibt sogar Interviews. Oh Wunder.
Video werden Pearl Jam wieder keines drehen, aber das macht sowieso nur
der Plattenfirma sorgen. Wir sind vielmehr an der Musik interessiert,
und vielleicht an einem Konzert. Doch damit wird es ja wahrscheinlich
wieder nichts werden.
Für den Moment muß die Musik reichen.
"Yield" hat alle Qualitäten, die Pearl Jam ausmachen, vereint. Da
ist einmal der Opener ""Brain Of J." welcher an alte wildere Zeiten erinnert.
Doch spätestens beim vierten Song "Given To Fly" zeigen Pearl Jam,
was wir schon immer wußten, daß ihre wahren Qualitäten
in den Midtempo Nummern liegen. Ein getragen-trauriger Beginn mündet
in den hymnischen Reffrain und Pearl Jam heben ab. Und dann kommt "Wishlist",
ein kitschig-schöne Song, der nur dank Eddie Vedders engagiertem
Gesang nicht zum Schlager verkommt. Weiter Perlen sind "No Way" und "Push
Me Pull Me". "Yield" ist nicht das beste Pearl Jam Album, aber die beste
Rock Platte seit langem. wukl
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Placebo
Black Market Music
* * * *
Der Lidschatten ist weniger geworden. Glitter verwendet Brian Molko fast
keinen mehr, und angeblich trägt er jetzt manchmal auch Männerkleidung.
Natürlich nicht in der Öffentlichkeit, nein, aber zu Hause,
heimlich, vorm Schlafzimmerspiegel. Aber sonst ist eh alles beim Alten
geblieben. Das britische Glam & Glitter Revival war nur von kurzer
Dauer, doch es reichte um Placebo nach oben zu spülen. Nun kann die
Band auch ohne Trend bestehen. Denn sie macht gute Musik.
Sänger Brian Molko kündigte dieses (das dritte) Album als sein
"wütendes" an. Davon ist aber nicht viel zu hören. Viel eher
ist spürbar, daß die wilde Zeit der Musiker nun vorbei ist,
und sie erwachsen geworden sind. Liebeslieder und Midtempo Songs dominieren
das Album. Kleine musikalische Experimente mit Breakbeats ("Taste In Man")
und Justin Warfield als Gastrapper ("Spite & Malice"), zeigen, vom
Mut zu Veränderungen. Doch ansonsten klingt Black Market Music wie
das geniale Vorgänger-Werk Without You I'm Nothing. Das ist o.k.
so. Diesesmal, beim nächsten Mal werden sie sich aber etwas mehr
einfallen lassen müssen. (nick)
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Portishead
Portishead
Go Beat (539 189 2)
* * * *
Als 1994 "Dummy" erschien hielt die Popwelt den Atem an. Allen war klar,
das soeben aus der Taufe gehobene Genre TripHop hat sein Königspaar
gefunden. Geoff Barrow und Beth Gibbons, die beiden Köpfe von Portishead.
Mittlerweile sind drei Jahre vergangen und dem Hype des TripHop ist eine
Flut von mittelmäßigen Veröffentlichungen gefolgt, so
daß man sich heute nur noch schwer erinnern kann, was die damalige
Faszination ausgemacht hatte. Wäre da nicht Tricky übriggeblieben,
hätte man dieses Thema wahrscheinlich schon längst zu den Akten
gelegt, denn auf ein Album von Portishead wagte man schon kaum mehr zu
hoffen.
Nun ist es doch noch gekommen und - trotz aller Freude - man ist enttäuscht.
Und das obwohl das Album alles enthält was man von der Band aus Bristol
erwartet hat. Es ist tottraurig, es ist düster wie eine verregnete
Winternacht, es ist hoffnungslos schön. Aber, die Erwartungen waren
zu hoch geschraubt und was dieselbe Band vor drei Jahren miterfunden und
berühmt gemacht hat, nämlich höllisch schöne Tieftöner,
ist heute leider schon abgeschmackt und etwas leer. Ein Opfer der profitgeilen
Plattenindustrie. So kommt es, daß mit Portishead die Ära des
TripHop genau abgesteckt werden kann - mit Dummy fing sein Höhenflug
an und mit Portishead hört er auf. Oder?
(wukl)
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Presidents
Of The U.S.A.
Freaked Out And Small |
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Public Enemy
There's A Poison Goin On
***
Pias PIASXCD004
Vertrieb: emv
Von 1988 bis 1991 waren Public Enemy das heißeste Ding des HipHop.
Gemeinsam mit dem Label Def Jam verbreiteten sie militante Botschaften,
beschworen die Black Power und ließen keinen Zweifel an ihren Absichten,
die Weltherrschaft in schwarze Hände zu übergeben. Allen voran
Rapper Chuck D, Vordenker und egozentrischer Führer der Band. Dann
wich der Gangsta Rap den versöhnlicheren HipHop Sounds eines Dr.
Dre, und Public Enemy trudelten in die Krise. Flavor Flav, ebenfalls Rapper
des Trios, verlor sich in seiner Drogenabhängigkeit und Chuck D im
Größenwahn und einem Soloprojekt. Doch im Vorjahr erschien
"He Got Game", ein Soundtrackalbum zu Spike Lees Film und zumindest die
gleichnamige Single bewies, daß die Band aus Long Island die Zeichen
der Zeit erkannt haben. Der Erfolg der Single gab PE auftrieb, und die
neue Popularität geschickt nutzend erzeugte Chuck D einen riesen
Medienwirbel, als das aktuelle Album der Band zuerst im Internet zum gratis
Runterladen und erst einen Monat später auf CD im Handel erschien.
Die Telefongesellschaften freuten sich, die komplette Plattenindustrie
verfiel in helle Aufregung, und die drei Goldbehangenen Proletarier waren
in den Medien präsent wie schon lange nicht und stellten sich als
wahre Sozialisten dar, die sich mit der gesamten Industrie anlegen. Nun
haben sich die Wogen geglättet, die Platte ist in den Geschäften
und die Band schwer am verdienen.
Viel mehr gibt es über die Platte auch nicht mehr zu sagen. Außer
vielleicht, daß "Do You Wanna Go Our Way ???" dort weiter macht,
wo "He Got Game" aufgehört hat, Terminator Xs Deejaying auch schon
vor 10 Jahren entstanden sein könnte genauso wie auch alle anderen
Zutaten an diese Zeiten erinnern. Und das ist kein allzu großer
Fehler. Waren das doch die besten Zeiten der Band.
(nick)
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R . . .
. . . R
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Radiohead
Kid A
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Red
Hot Chili Peppers / Californication
Manche meinen die Hölle sei mit den Straßen von Los Angeles
zu vergleichen. Die R.H.C.P. jedenfalls waren schon am besten Weg dorthin.
Der frühzeitige Tod von Bandmitgliedern, Drogenabhängigkeit,
ständig wechselnde Gitarristen,... ließen den baldigen Untergang
der Band vermuten. Doch mit John Frusciante, der vor 7 Jahren der Band
den Rücken kehrte, soll der Geist aus jungen Jahren, als das Quartett
Beatles-like - jedoch mit nichts als nur einer penisverhüllenden
Socke - die Abbey Road überquerte, wieder heraufbeschworen werden.
Wenn auch das aktuelle Album nicht ganz an "Mother's Milk" ('89) und "Blood,
Sugar, Sex, Magic" ('91) heranreicht, so kann es trotzdem als gelungen
bezeichnet werden. Mit ihren Songs "Get On Top" oder "Right In Time" beweisen
die Pfefferschoten, daß sie auf Rock'n Funk noch nicht vergessen
haben. "Californication" - der Titeltrack - berichtet von der kreuzzugartigen
Verbreitung und Wirkung des "Californian Way of Life" auf den Rest der
Welt. Die Singleauskoppelung "Scar Tissue" (Narbengewebe) soll einen Schlußstrich
hinter die turbulente Vergangenheit setzen und die Erfolgskassa wieder
klingeln lassen. (heinz) * * * *
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Sandy
Dillon
Over
The Rainbow |
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Silverchair
Neon Ballrom
1992 fanden drei Kids aus dem australischen Küstenstädtchen
Newcastle, Rockmusik zu machen lustiger, als jeden Tag surfen zu gehen.
Herauskam dabei das 1995 veröffentlichte Debütalbum "Frogstomp",
das mit Lob überschüttet, und fast 3 Millionen mal verkauft
wurde. Wenn dies quasi ihr Gesellenstück war so lieferten Silverchair
dieser Tage ihr Meisterstück ab. Neon Ballroom erweist sich als ein
überdurchschnittlich gutes Album, das in Sachen Grunge noch den einen
oder anderen Schritt weiter geht als beispielsweise "My Own Prison" der
amerikanischen Newcomer Creed. Der Einsatz von Streichern und Klavier
läßt einem Vergleiche mit den Edelgrungern von Smashing Pumkins
ziehen und unter-streicht das Bemühen des Sängers, Gitarristen
und Songwriters Daniel Johns, trotz seiner erst 19 Jahre um einen sehr
reifen und anders klingenden Sound. Die Songs wurden dabei so arrangiert,
daß sie eine ständige Berg- und Talfahrt der Gefühle wachrufen.
Krachorientierte Stücke, wie der genial brachiale Wutausbruch "Spawn
Song" werden von melancholischen Titeln ("Ana’s Song", "Point Of View",...)
gekonnt abgelöst. Abgeklärter Sound, sehr gutes Songwriting,...Zu
dieser Band fällt einem nur das Adjektiv "EDEL" ein und die Frage:
Was darf man da noch erwarten? Alex * * * * *
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Slut
Lookbook |
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Sofa
Surfers / Cargo
Das Wiener Dance Quartett schaffte 1997 mit seinem Debütalbum "Transit"
und mit den beiden Singleauskopplungen "Sofa Rockers" und "The Plan" den
Sprung aus dem heimischen Szeneghetto in die europäischen Tanzhallen.
Euphorische Kritiken in deutschen und sogar britischen Magazinen taten
ihr übriges, und die Sofa Surfers gleiteten über die Erfolgswelle.
Nun steht das schwierige zweite Album ins Haus, und es zeigt sich, daß
eventuelle Bedenken umsonst waren. Diese Musiker bringt nichts aus ihrer
gewohnten Ruhe. Beim Vorgänger wußten die vier offensichtlich
noch nicht so recht, was sie eigentlich wollten, und so ist "Transit"
eine bunte Ansammlung von verschiedensten Stilen, die aus allen Richtungen
zusammengetragen worden waren. Cargo dagegen wirkt ungleich reifer. Auf
der Reise zum absoluten Beat sind die Surfers ein beträchtliches
Stück weitergekommen, geholfen hat ihnen dabei der Dub. Dicke, wohlriechende
Rauchschwaden wehen aus dem CD Player, es blubbert und hallt wie sonst
nur bei Reggaeproduktionen, schläfert dabei aber nicht ein. Zu abwechslungsreich
sind die Beats, zu spannend die Sounds, zu funky die Grooves. Diese Band
versteht ihr Handwerk, läßt sich nicht von gängigen Trends
und vergänglichen Moden vereinnahmen, sondern macht ihr ureigenes
Ding. Und das macht sie gut. (nick ) * * * * *
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Stahl
Los Sagwas
Im Stahlwerk herrscht Hochkonjunktur. Nach umfangreichen Vorarbeiten,
Skandalen, Streitereien mit Vera und vor allem nach ausgedehnten Tourneen,
ist die Zeit nun reif für den ersten Longplayer aus dem renommierten
Stahlbetrieb. Los Sagwas ist wie zuvor schon die Single "Vera" bei emv
erschienen und somit sollte der Silberling überall im Fachhandel
erhältlich sein.
Die Fakten: 62 Minuten Spielzeit, 13 Songs, darunter der Hit "Vera" (in
der etwas dreckigeren Albumversion), der heimliche Hit "Positiv", die
Rammstein-Verarsche und der Konzert-Hit "Alpha-Mann" und das schönste
Stück das Stahl je geschrieben haben "Regen".
Wie gewohnt finden sich ausschließlich deutsch gesungene Songs auf
dem Album und da die burgenländisch-wiener Band sich noch nie auf
einen Stil festlegen konnte, gibt es dementsprechend einen musikalischen
Stilmix der für jeden etwas zu bieten hat. Crossover Marke Stahl.
Pop-Punk-Rock mit Anleihen beim Schlager und beim Bonustrack "Tony &
Andi" wird es gar Volkstümlich. Die Stahlmänner nehmen sich
selber niemals ernst und so sollte man auch zu ihrer Musik stehen. Hauptsache
es macht Spaß und so gesehen macht Los Sagwas auch Sinn. Stahl füllen
die Lücke zwischen Alkbottle und Heinz.
(nick) * * * * *
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Stephen
Malkmus
Stephen Malkmus |
Stranglers
The
The Stranglers Live |
Stereophonics
Gateway |
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Stereophonics
Performance and Cocktails
Gemeinsam mit Ash vertreten Stereophonics schon seit ihrem Debüt
die rauhere und verspielte Seite des Britpops. Das liegt einerseits daran,
daß die Sänger der beiden Bands wohl nie Gesangunterricht genossen
haben, oder diesen ganz einfach versäumt haben. Andererseits aber
auch an den rotzfrechen Gitarrenriffs, die völlig unbeschwert aus
den Lautspechern platzen. Sieht man aber davon ein wenig ab, oder betrachtet
diese Andersartigkeit als originell, so bieten die Stereophonics gute
Popsongs, die einem alsbald ins Ohr gehen. Ein netter Mix aus mal punkigen,
witzigen Songs, wie den Singleauskoppelungen "The Bartender And The Thief"
und "Pick A Part That’s New", sowie schönen langsamen Nummern ("Just
Looking" oder "I Wouldn’t Believe Your Radio"), die die zeitweilige Unbeschwertheit
der Band konterkarieren. Nervt einen zu Beginn der Platte noch die Stimme
von Sänger und Gitarristen Kelly Jones, so vergißt man diese
mit jedem neuen Song mehr und mehr. Und am Ende fällt der Blick auf
das Display des CD-Players; ungläubig starrt man auf die stillstehende
Zeitanzeige, und Sekunden später drückt dein Finger wieder die
Starttaste. (Alex ) * * * *
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Suede
/ Head Music
Das nach 3jähriger Pause erschiene Album ist das 4. Studioalbum der
Fürsten des Glam-Pop, die 1993 für viele der Grund waren, sich
wieder ihre Haare regelmäßig zu waschen und sämtliche
Holzfällerhemden in den Kleiderschrank zurückzupacken. Setzten
sie doch mit ihrem glamourös-androgynem Auftreten einen ziemlich
extremen Kontrast zu den damals angesagten Seattle-Bands. Heute sind sie
damit mit Bands wie Placebo und Marylin Manson in bester Gesellschaft.
Als Produzent holte sich Sänger Brett Anderson diesmal Steve Osborne,
der schon für den Sound der Happy Mondays verantwortlich war und
auch für Suede, zumindest bei ein paar Nummern, den Drum-Computer
anwarf. Bemerkenswert sind vor allem der zweite Track, "Savoir Faire",
von Anderson selbst als Album-Schlüssellied bezeichnet, die beinahe
tanzbare Single "Electricity" und das wunderbar-sperrig klingende "Asbestos".
Auch für die seit "Dog Man Star" (1994) typischen schwülstigen
und überladenen Balladen ist genügend gesorgt.
Ungefähr genau so hat man sich Suede anno 1999 vorgestellt. Anderson:
"Wir wollten der musikalischen Zeit nicht hinterherhinken, uns aber auch
keinen drauf runterholen, was für freakige Sachen wir machen." Keine
Überraschungen also, aber auch keine Enttäuschung. (Peter) *
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Tom
Petty And The Heartbreakers
Echo
Tom Petty hat's nicht leicht. Seine Langzeitpartnerin hat ihn verlassen,
und das bricht dem gestandenen Rocker das Herz. Doch zum Glück hat
der sensible Blonde ja noch seine Kombo mit dem passenden Namen, mit welcher
ihn seit den frühen Siebzigern eine erfolgreiche Allianz verbindet.
Trotz 8jähriger Pause und des Liebeskummers hat sich auf musikalischer
Ebene nichts geändert. Trefflich Jammern konnte der heute 49jährige
Tommy früher auch schon, und wie eh und läßt ihm die Heartbreaker
Band dazu sowieso nur bedingt Zeit. Im Stil einer klassischen Rock'n'Roll
Band (als modernsten Einfluß könnte man die frühen Rolling
Stones anführen) rockt und vor allem rollt der rifflastige R&B
unter der Führung von Gründungsmitglied Mike Campbell mächtig.
Und bei Track 6 "Accused Of Love" schunkelt unser Hauptprotagonist schon
wieder fröhlich mit, um aber beim nächsten Song, dem Titelstück,
doch wieder resigniert festzustellen "It's the same sad echo every day".
Wie gesagt, alles beim Alten.
Am Produzentensessel half, wie schon bei Pettys 94er Soloalbum "Wildflowers",
Rick Rubin aus, was sich erneut bewährt hat. Echo wirkt sehr naturbelassen,
was sowieso besser zur Band paßt - als ihr von Jeff Lynn überproduziertes
"Into The Great Wide Open" Album - und gerade in der heutigen Elektromusik-Zeit
wohltuend kracht und scheppert. (nick) * * * *
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Tosca
Suzuki In Dub |
U2
All That You Can't Leave Behind |
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W
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. . . W
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Wax Poetic
Wax Poetic
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Holen sie Ihre Flossen heraus, setzten sie sich Ihre Taucherbrille auf
und tauchen sie ein in die Welt von Ilhan Ersahin. Der Mann lebt in New
York, wurde aber in Stockholm geboren und ist der Sohn einer Schwedin
und eines Türken. Dementsprechend vielfältig sind die Einflüsse
die er unter eine Badehaube zu bringen versucht. Und dank seiner Mitmusiker
kommen noch ein paar dazu. Da ist etwa die Ägypterin DJ Mutamssik
an den Turntables, die für arabische Akzente sorgt und der Drummer
Kenny Wlleson der auch schon bei so Größen wie Tom Waits und
Bill Frisell den Takt angeben durfte. Die weiteren Musiker sind so wie
Ersahin auch, erfahrene Jazzer und dementsprechend solide ist das Grundgerüst
auf dem Wax Poetic experimentieren. TripHop, Jazz und vielfältige
Worldmusic Samples fließen ineinander und ergeben einen bunten Kulturmix.
Vergleichbar etwa mit St. Germain, nur relaxter. (nick)
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Wilco
/ Summer Teeth
Wilco ist das Quartett um den Gitarristen und Sänger Jeff Tweedy
und den Multiinstrumentalisten Jay Bennent, welches im Vorjahr mit seiner
Vertonung von Songs aus dem Nachlaß des amerikanischen Folkhelden
Woody Guthrie, für Furore sorgte. Dieses grandiose Projekt ("Mermaid
Avenue") verwirklichten Wilco zusammen mit dem britischen Sänger
Billy Bragg, der heute noch in höchsten Tönen vom musikalischen
Kopf der Band schwärmt: "Jay Bennet ist der vollkommenste Musiker,
mit dem ich je gearbeitet habe" (Rolling Stone, April '99).
Summer Teeth ist nun wieder 100 Prozent Wilco, alle Songs wurden von der
Band geschrieben, komponiert und produziert. Mit leichter Hand fertigte
die Chicagoer Band simpel anmutende Lieder, deren Größe sich
erst beim genaueren Hinhören offenbart. Zum Beispiel wenn "Pieholden
Suite", ein Stück über die Vergänglichkeit der Liebe ("In
the beginning we closed our eyes whenever we kissed"), plötzlich
in einen Trauermarsch übergeht. Der Höhepunkt ist allerdings
"Via Chicago", eine wunderschön instrumentierte Liebeserklärung
an diese Stadt.
Mit ihrem nunmehr vierten Album erreicht die Band einen erneuten Höhepunkt
(was auch R.E.M. aufgefallen ist, die sich bei ihrer kommenden Stadion-Tournee
von Wilco unterstützen lassen) und hat sich somit einem Fixplatz
in der Nische zwischen Alternativ- und Countryrock gesichert. Ungefähr
dort, wo Bands wie Eels, Ween und Marcy Playground zu finden sind. (nick)
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Wu-Syndicate
/ Wu-Syndicate
Wo Wu draufsteht ist auch Wu drinnen. So auch beim neusten Output des
Clans. Myalansky, Joe Mafia und Napoleon waren in ihrer Heimat Virgina
in HipHop Kreisen bisher unter dem Namen Crime Syndicate bekannt, nun
wich das Crime dem Wu-Markenzeichen und die Drei feiern ihr Debüt
mit einem Album das mit dem aktuellen Trend "HipHop goes Pop" wenig am
Hut hat. Vielmehr besinnen sie sich der alten Werte und rappen zu fetten
Beats, welche allerdings mit Streichern unterlegt werden. Als Produzent
zeichnet RZA verantwortlich, da kann ja eigentlich nichts mehr passieren.
Tut es auch nicht, auch wenn manche Stücke etwas nach abgeschmacktem
Gangsta Rap klingen und die Pussy Klischees, wie so oft, überstrapaziert
werden. Alles in allem ist Wu-Syndicate o.k. (nick) * * *
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Wu-Tang
Clan
The W |
X
- Coloured / Phunkeephied Soulution
"Feel Like Mr. James" heißt der erste Song am Album des österreichischen
Projekts X Coloured, gemeint ist Mr. Brown und der Vergleich mit dem Godfather
mag anmaßend klingen, ist es aber ganz und gar nicht. Das in Wien
lebende Sextett groovt sich relaxed im 70er Funkstil durch 14 Songs seines
Albums. Hervorragende Instrumentalisten haben sich da zusammengefunden,
die auf unnötige Ösen und Haken verzichten, alles fließt
und die sparsam eingesetzten Raps geben dem Werk den zeitgemäßen,
souligen Touch. Ein bißchen Disco, etwas HipHop, viel Funk und viel
Gefühl ergeben eine Mixdur die Lust auf Tanzen macht und die jedem
internationalen Vergleich standhält.
Leider ist weder dem Album noch der Info der Plattenfirma zu entnehmen,
wer da so lässige Musik macht. Das ist schade und auch verwunderlich,
denn unbeschriebene Blätter können diese Musiker nicht sein. Zu
gut sind sie aufeinander abgestimmt, zu unbemüht und zu weise kommen
die Songs daher, um von Neulingen gespielt zu sein. Wie auch immer, die
Promotionarbeit ist halt schlecht, die Platte aber ist äußerst
gut. (nick) * * * * * |
Zabine
Transalpin |
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