Theaterproduktion „Im
Labyrinth“
Entstehungsgeschichte:
Eine Gruppe von sieben engagierten und
begeisterungsfähigen Schülerinnen unserer vorjährigen sechsten Klassen hat
zwischen Jahresbeginn und Ostern 2011 im Wahlpflichtfach Deutsch bei Prof. Franz
Stangl ein Theaterstück mit dem Titel
„Im Labyrinth“ geschrieben – und nach dessen Fertigstellung kurzerhand
beschlossen, dieses Stück auch wirklich auf die Bretter zu bringen, die die
Welt bedeuten. Gemeinsam mit ihrem Deutschlehrer wurde entschieden, aber nicht
einfach nur laienhaftes Schultheater zu machen, sondern bei der Realisierung
dieses anspruchsvollen Projekts mit echten „Profis“ zusammenzuarbeiten.
Allererster Ansprechpartner war Peter Wagner, im Südburgenland wohl der Experte in Theaterbelangen schlechthin. Mit ihm nahm das
Projekt im Laufe des Frühjahrs langsam konkrete Formen an. Über Liz King, die mehrmals beratend an
diesen ersten Gesprächen teilnahm, wurden Kontakte zu einer jungen Regisseurin, Choreographin und
Tänzerin aus den Vereinigten Staaten geknüpft, die seit einigen Jahren in
der Nähe von Amsterdam lebt und schon im Burgenland mit Schüler/-innen
gearbeitet hat – und Sara Wiktorowicz
war tatsächlich bereit, erneut nach Österreich zu kommen und die Regiearbeit zu
übernehmen. Sie wird dabei unterstützt von der ausgebildeten Choreographin und
Tänzerin Rosalie Wanka
aus München, die als Regieassistentin fungiert.
Neben Sara Wiktorowicz und
Rosalie Wanka arbeiten mit Peter Wagner (zuständig
für Bühnenbild und –technik) sowie Andrea Ochsenhofer
(Kostüme) zwei weitere Profis an der Produktion mit. Die Qualität des von den
Schülerinnen produzierten Textes und die Möglichkeiten, die er bietet, scheinen
sie von Beginn an überzeugt zu haben. Als
Darsteller/-innen fungieren hingegen ausschließlich Schüler/-innen des
BG/BRG/BORG Oberschützen, auch für die PR-Arbeit, für die Mitarbeit bei der
Kostümherstellung und für diverse andere Arbeiten rund um die Aufführungen
wurden eigene Schüler/-innenteams gebildet.
Die Aufführungen:
Inzwischen haben die intensiven Probenarbeiten begonnen,
Ende Oktober wird „Im Labyrinth“ im Kulturzentrum
Oberschützen aufgeführt werden. Es sind zwei Abendvorstellungen geplant:
Samstag, 22. Oktober, 19.30
Sonntag, 23. Oktober, 18.00
Eintritt für Erwachsene: € 10,- / für
Schüler/-innen: € 5,-
Daneben bieten wir an den Vormittagen des 24. und 25. Oktober vier Schulaufführungstermine
an, und zwar jeweils um 9 bzw. 11 Uhr.
Allerdings sind das nur „Richtwerte“, bei entsprechendem Wunsch lassen sich die
Beginnzeiten dieser Schüler/-innenaufführungen
natürlich verschieben.
Wer solchen Aufwand betreibt, hofft
natürlich auf entsprechende Resonanz, wer Theater spielt, braucht Publikum. Wir laden Sie daher ganz herzlich ein,
mit Ihren Schüler/-innen (unsere jüngsten Mitwirkenden sind Schüler/-innen
der 3. Klassen, somit zwölf bzw. dreizehn Jahre alt, und von diesem Alter
aufwärts wird wohl auch ein Besuch unseres Stücks empfehlenswert sein) zu unseren Aufführungen zu kommen.
Ihre telefonische
Anmeldung nimmt entweder Franz Stangl gerne entgegen (0664/3736788) oder
auch das Sekretariat unserer Schule (03353/7501), eine Kontaktaufnahme per Mail ist natürlich ebenfalls möglich (franz.stangl@schule.at oder 109026@lsr-bgld.gv.at).
Wir bedanken uns jetzt schon für Ihr Interesse! Sollte
der Wunsch bestehen, im Anschluss an die besuchte Aufführung mit Beteiligten an
der Produktion ins Gespräch zu kommen, so sind wir selbstverständlich gerne dazu
bereit!
>Plakat<
Kurzinformation zum Stück:
Die 16-jährige Sophia ist verschwunden. Die
entsetzten Eltern entdecken ein Tagebuch und stellen fest, wie wenig sie bisher
über ihre eigene Tochter gewusst haben. In Rückblenden wird gezeigt, mit
welchen Problemen sich Sophia konfrontiert sah. Zwischen diesen Szenen tun sich
für die Eltern beim Lesen des Tagebuchs immer neue Abgründe auf, die
Befürchtung, Sophia könnte sich etwas angetan haben, nimmt zunehmend konkretere
Formen an.
Und immer wieder tauchen Schatten auf, die
tief ins Innere dieser Sechzehnjährigen blicken lassen …