„Im Labyrinth“ – Rückblick auf ein großartiges Projekt

 

Am Samstag, den 22. Oktober 2011 erlebte „Im Labyrinth“ im Kulturzentrum Oberschützen seine Uraufführung, jenes Stück, das 7 Schülerinnen des BG/BRG/BORG Oberschützen im Rahmen des Wahlpflichtfaches Deutsch im letzten Schuljahr geschrieben und in den ersten beiden Monaten dieses Schuljahres gemeinsam mit „Theaterprofis“ erarbeitet hatten. Die amerikanische Regisseurin Sara Wiktorowicz, die deutsche Regieassistentin Rosalie Wanka, Produktionsleiter Peter Wagner und Kostümbildnerin Andrea Ochsenhofer sowie ein tolles Team von Technikern aus dem OHO sorgten gemeinsam mit den jungen Darsteller/-innen für einen tollen Theaterabend der etwas anderen Art. Sara Wiktorowicz hatte für den ersten Teil der Aufführung das Foyer des Kulturzentrums ausgewählt, hier sollten die Autorinnen durch eine Lesung aus ihrem Theatertext auf den zweiten Teil einstimmen – was vor ca. 250 Theaterinteressierten auch hervorragend gelang. Und dann ging es hinein in den Saal, wo auf offener Bühne schon die „Schatten“ warteten und gemeinsam mit den „Darstellern“ ein Stück präsentierten, das die Essenz des von den Schülerinnen verfassten Textes in eindrucksvolle Bilder umsetzte und dabei fast ohne Worte auskam, dafür aber umso mehr auf Musik, Licht und Bewegung setzte.

Die zweite Abendveranstaltung am drauffolgenden Sonntagabend verlief ebenfalls zur Zufriedenheit, auch wenn kleinere technische Probleme auftraten und die jungen Schauspieler/-innen vor neue Herausforderungen stellten.

 

Und dann standen am Montag- und Dienstagvormittag je zwei Veranstaltungen für Schüler/-innen auf dem Programm. Gleich bei der ersten passierten organisatorische Pannen, aus nicht ganz erklärbaren Gründen waren im Saal zu wenig Sitzplätze vorhanden, und die Lesung im Foyer war für etliche Schüler/-innen leider nicht verständlich genug, weil zu wenige Lautsprecher eingesetzt wurden. Wir bitten die betroffenen Schüler/-innen und ihre betreuenden Lehrer/-innen für diese Pannen um Verzeihung und hoffen, dass sie trotzdem etwas Positives von unserer Aufführung mitnehmen konnten.

Die restlichen Vormittagsveranstaltungen liefen hingegen reibungslos ab, auch die wiederum mehr als gut besuchte Aufführung am Dienstag um 9 Uhr, bei der die Schüler/-innen unserer Schule mit dabei waren. Organisatorisch hatten wir dazugelernt, und durch die tatkräftige Unterstützung seitens unserer Kolleg/-innen gelang trotz der vorhandenen Schülermassen eine gelungene Veranstaltung – wofür allen ein herzliches Danke gesagt werden muss!

Insgesamt überwogen also die positiven Rückmeldungen die negativen bei weitem, und vor allem die Mitwirkenden konnten auf ein tolles Projekt zurückblicken. Das immer wieder gehörte „Und jetzt ist‘s wirklich vorbei?“ beweist, wie sehr alle Beteiligten die mehrwöchige Arbeit und vor allem die Präsentation derselben bei den Aufführungen genossen hatten. Danke jedenfalls nochmals allen, die mitgewirkt, mitgeholfen und unterstützt haben – und vielleicht ist‘s ja auch noch gar nicht vorbei, zumindest eine weitere Aufführung von „Im Labyrinth“ (voraussichtlich am 4. Mai 2012 im OHO im Rahmen der „Burgenländischen Tanztage“) ist möglich.

 

Mag. Franz Stangl

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