Samstag,
4.2.2012 14 Uhr GSV - Fehring
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Ein kurzer geschichtlicher Abriß des GSV:
Der Güssinger Sportverein wurde im Jahre 1919 unter dem Namen NSC (Nemetujvari Sport-Club von Paul Draskovich gegründet. Er war es auch, der dem Verein 200 m westlich vom Sägewerk den ersten Sportplatz kostenlos zur Verfügung stellte.
Im Jahre 1926 erfolgte die Eingliederung des Güssinger Sportclubs in den damals sehr aktiven "Bildungs- und Geselligkeitsverein von Güssing und Umgebung", der eben eine Fußballsektion eröffnet hatte.
Im Jahre 1927 erhielt der Güssinger Sportverein nach langem Betteln den seinerzeitigen Viehmarktplatz, der in der Nähe des Bahnhofes lag, als Sportplatz. Im Jahre 1928 wurde der Südburgenländische Fußballverband mit Sitz in Oberwart gegründet. Güssing war neben Oberwart, Rechnitz, Pinkafeld und Bad Tatzmannsdorf einer der spielstärksten Vereine.
Am 3.5.1929 wurde der "Güssinger Sportverein" gegründet. Diesem haben sich sowohl Spieler vom Geselligkeitsverein als auch die Spieler vom Arbeiter-Sportverein (der von 1927-1929 als zweite Fußballmannschaft in Güssing aus dem Radfahrerverein "All Frei" hervorgegangen ist) angeschlossen 1930 trennte sich jedoch der Geselligkeits-Sportclub vom "Güssinger Sportverein, jedoch 1931 hat man sich wieder vereint. Einen der schönsten Erfolge vor dem 2.Weltkrieg war der Cupsieg im Jahre 1936. An diesem Bewerb nahmen die Vereine des Südburgenländischen Fußballverbandes teil. Im Endspiel wurde Oberwart daheim mit 4:0 und auswärts mit 4:1 besiegt.
Nach 1938 wurde die Führung des Güssinger Sportvereines kommissarisch. In den Jahren 1939 bis 1946 kann von einer regelrechten Vereinstätigkeit nicht gesprochen werden. Wohl aber spielte die Jugend von Güssing im Rahmen der damaligen Jugendbewerbe im Gau Steiermark eine bedeutende Rolle. Einmal kam sie sogar ins Endspiel um die steirische Meisterschaft, unterlag dann aber der Mannschaft von Kapfenberg.
Ab 1949 gehörte der GSV der Bgld.Landesliga an, die in diesem Jahr gegründet wurde (der 3.Platz in der 1.Klasse Süd reichte zum Aufstieg). Leider mußte der GSV nach dem 1.Jahr in der Landesliga wieder in die 1.Klasse Süd absteigen. Nach einjähriger Abwesenheit wurde der GSV jedoch wieder Meister in der 1.Klasse Süd und der Aufstieg in die Landesliga war wieder geschafft.
Bis 1962 gehörte der GSV dann der Landesliga an und mußte als Vorletzter dann den bitteren Weg in die 2. Liga Süd antreten. Es gelang aber prompt wieder der Aufstieg im Sommer 1963. Nach einer Platzsperre von 6 Monaten in der Meisterschaft 1963/64 mußte der GSV nach Jennersdorf ausweichen und der neuerliche Abstieg in die Unterliga war die Folge. Nachdem mehrere ältere Spieler ihre Laufbahn beendeten und die Jungen den Aufgaben noch nicht gewachsen waren, war der Abstieg in die 1.Klasse B Süd im Jahr darauf die Folge. Dieser Abstieg war für den traditionsreichen GSV wohl die größte Enttäuschung seit Bestehen des Vereines. Doch bereits im Sommer 1966 konnte der Meister- titel in der 1.Klasse B Süd gefeiert werden. Nach zwei Jahren in der Unterliga feierte man 1968 den Wiederaufstieg in die Bgld.Landesliga. Leider war nur ein Jahr später mit dem letzten Platz der neuerliche Abstieg in die 2.Liga die Folge. Allerdings konnte im darauffolgenden Jahr als überlegener Meister der 2.Liga Süd der Wiederaufstieg in die Landesliga sofort wieder erreicht werden.
Von 1970 bis 1978 (in diesem Jahr wurde man Vizemeister) hielt sich die Mannschaft in der Landesliga, bevor 1979 der erste Meistertitel in der Bgld.Landesliga gefeiert werden konnte. Da vor der Meisterschaft in der Regionalliga aber schon beschlossen wurde diese im Sommer 1980 aufzulösen, war das Gastspiel in dieser Liga nur auf ein Jahr beschränkt und man beendete die Meisterschaft an vorletzter Stelle.
Von 1980 bis zum zweiten Meistertitel in der Bgld.Landesliga 1988 wurden Plätze zwischen 3 und 12 erreicht. Der Titel 1988 hatte aber nicht nur Freude bereitet - der Vorstand verzichtete aus wirtschaftlichen Überlegungen auf den Aufstieg in die Regionalliga.
Von 1989 bis 1994 war man dann meistens in der unteren Tabellenhälfte der Landesliga zu finden bevor 1994 gerade zum 75-jährigen Jubiläum der GSV den bitteren Weg in die 2. Liga antreten mußte. Dies hatte jedoch auch seine guten Seiten, nämlich daß von jetzt an verstärkt auf den eigenen Nachwuchs gesetzt wurde und auch die wirtschaftliche Konsolidierung des Vereines eingeleitet wurde. Bereits vier Jahre später konnte der Meistertitel in der 2. Liga Süd erreicht werden und was niemand für möglich gehalten hätte, im ersten Jahr in der Landesliga in der Saison 1998/99 konnte der ausgezeichnete 3. Tabellenplatz erreicht werden.
Von 1994 bis 2006 spielte der GSV durchgehend in der Burgenlandliga. Leider musste 2006 wieder der bittere Weg in die II. Liga Süd angetreten werden.
In der Meisterschaft 2006/07 ging der GSV als Favorit in die Meisterschaft. Und unsere junge Mannschaft unter Trainer Hugo Grandits spielte eine hervorragende Meisterschaft und steigt mit 68 Punkten wieder in die Landesliga auf.
Ganz schlimm erwischte es den GSV im Juni 2009 - innerhalb von nur vier Tagen, wurde die ganze Sportanlage samt Tribünengebäude 1,20 m dreimal unter Wasser gesetzt. Große finanzielle Aufwendung mussten getroffen werden um die Anlage wieder so herzurichten, wie sie vorher war. Auch die sportlichen Leistungen waren in diesem Herbstdurchgang katastrophal. Mit nur 7 Punkten überwinterte man auf dem letzten Platz, doch was im Frühjahr 2010 die Mannschaft unter Trainer Vlaskalic leistete, war phänomenal - es konnte mit 30 Punkten im Frühjahr die Landesliga gehalten werden und das hat der Mannschaft niemand zugetraut - nochmals Gratulation zu dieser Leistung.
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